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  • Category: Market Intelligence
  • Topic: Microplastics Monitoring and Source Control
  • Region: Europe
  • Signal Type: Scientific Monitoring Trend
  • Published Date: 2026-09-10
  • Original Source Date: 2026-09-10

01 What Happened

Eawag, Empa und Agroscope veröffentlichten am 10. September die erste robuste nationale Schätzung. Daten von 51 WWTPs mit etwa 44% Bevölkerungsabdeckung ergeben rund 4.7 tonnes/Jahr für Partikel >20 µm.

Statt nur sehr niedrig konzentriertes Effluent zu messen, analysierte das Team activated sludge. Fast alle gemessenen Partikel hafteten an sludge flocs; die bekannte Floc-Verlustmenge konnte mit der Mikroplastikkonzentration kombiniert werden.

Zwischen kommunalen und industriellen Anlagen gab es keine systematischen Unterschiede. Empa schätzt zusätzlich etwa 10 tonnes/Jahr atmosphärischen Eintrag in Schweizer Gewässer.

02 Key Takeaways

01 51 WWTPs mit etwa 44% Bevölkerungsabdeckung ergeben 4.7 tonnes/Jahr.

02 Die sludge-floc-Methode verbessert die Robustheit.

03 Atmospheric deposition trägt etwa 10 tonnes/Jahr ein.

03 Why It Matters

Der Großteil wird bereits in WWTPs zurückgehalten und gelangt in den Schlamm. Zusätzliche Polishing-Stufen können abnehmenden Zusatznutzen haben, wenn diffuse Quellen unverändert bleiben.

04 ATLAS Engineering View

Für ATLAS sollten Prioritäten den Mass Pathways folgen. Die 4.7 tonnes/Jahr gelten für >20 µm und sind kein vollständiger Nanoplastics-Mass-Balance. Engineering sollte solids capture, gezieltes polishing und upstream control verbinden.

05 Sources