Aktives Engineering-Tool

Kühlturm-Wasserbilanz & LSI-Rechner

Ein herstellerneutraler Rechner für Verdunstung, Schwadenverlust, Abschlämmung und Zusatzwasserbilanz für industrielle Kühltürme, kombiniert mit einem Langelier-Sättigungsindex (LSI) und Ryznar-Stabilitätsindex (RSI) Modell, das Verkrustungs- und Korrosionsrisiken im Umlaufwasser dynamisch anzeigt.

Auslegungs-Referenzbereiche

Langelier (1936)CTI / ASHRAE Mass BalanceVendor-Neutral

Benötigen Sie eine individuelle Prüfung?

Für untypische Zusatzwasserchemie, geschlossene Kreisläufe oder ein vollständiges Verkrustungs-/Korrosionsschutzprogramm können unsere Ingenieure ein detailliertes Prozessaudit durchführen.

Beratung Anfordern

Exportfunktionen

  • Professionelle technische PDF-Berichte
  • Kombinierter Bericht für Wasserbilanz + LSI/RSI
  • Umrechnung metrisch / imperial
  • Schätzung des Umlaufwassers aus dem Zusatzwasser
ATLAS WTS · Process Engineering

Cooling Tower Water Balance & LSI Calculator

Evaporation, drift, blowdown and makeup water balance from mass conservation, plus Langelier Saturation Index scaling/corrosion risk screening for the circulating water.

Local Engine
Project Information
Heat Load & Water Balance

Cooling range (ΔT): —

Typical operating range: 3–6.

Default 0.00153 (metric, m³/h & °C basis) — see methodology note below. Typical range 0.00115–0.00195 for climate variation.

Circulating Water Chemistry (for LSI)
Estimate from Makeup Water Optional

If you only have makeup water lab data on hand, enter it here and estimate the concentrated circulating-water values (Ca, Alkalinity, TDS all scale × CoC at steady state). pH does not scale this way — enter your own circulating water pH reading above.

Water Balance Results
Evaporation Loss (E)
m³/h
E = k × Flow × ΔT
Drift Loss (D)
m³/h
Blowdown Required (B)
m³/h
B = E/(CoC−1) − D
Total Makeup Water (M)
m³/h
M = E + D + B

Achieved CoC: —

Heat rejected (informational): —

Scaling & Corrosion Risk (LSI)
Enter circulating water chemistry to evaluate scaling/corrosion risk.
Saturation pH (pHs)
Langelier Saturation Index
LSI = pH − pHs
Ryznar Stability Index
RSI = 2×pHs − pH
Design Notes & Warnings

Export includes the current water balance and water chemistry configuration and results.

Evaporation coefficient: the commonly cited "0.0008/0.00085 × flow × range" rule of thumb is an imperial constant (gpm, °F) — used directly against a Celsius ΔT without the required ×1.8 unit conversion it understates evaporation by roughly 1.8×. This tool defaults to the converted metric constant, 0.00153, cross-checked against the independent "~1% evaporation per 5.6°C range" industry rule of thumb.

Die Benutzeroberfläche dieses Rechners ist derzeit nur auf Englisch verfügbar.

Ingenieurmethodik

Verdunstung, Schwadenverlust und Abschlämmung folgen einer Standard-Wasserbilanz nach dem Massenerhaltungsprinzip (CTI/ASHRAE-Konvention): Der Verdunstungsverlust ist proportional zum Umlaufwasserstrom x Kühlbereich, der Schwadenverlust folgt der gewählten Tropfenabscheider-Leistungsklasse, und die erzwungene Abschlämmung wird direkt aus einer stationären Massenbilanz der Eindickungszyklen gelöst.

Die Verkrustungs-/Korrosionstendenz nutzt den Langelier-Sättigungsindex (Langelier, 1936), berechnet aus Wassertemperatur, pH-Wert, Calciumhärte, Gesamtalkalität und TDS, mit dem Ryznar-Stabilitätsindex als sekundärer Kontrolle — beide sind empirische Screening-Indizes und kein Ersatz für ein vollständiges Wasserchemieprogramm.

Verwandte Werkzeuge in Diesem Prozess

Werkzeuge für die industrielle Wasseraufbereitung arbeiten selten isoliert – erfahren Sie, wie dieser Rechner mit dem Rest der Aufbereitungskette zusammenhängt.

Verwandte Fachartikel

Vertiefen Sie Ihr Verständnis der Technik hinter diesem Werkzeug.

Verfahrenstechnik

Überdimensionierte Verfahrenstechnik in der industriellen Wasseraufbereitung: Warum Sicherheitsmargen zu versteckten Lebenszykluskosten werden

Kumulierte Sicherheitsfaktoren bei Pumpen, Gebläsen, Membranen und Behältern erhöhen nicht nur den Anschaffungspreis – sie drängen die Anlagen über Jahre hinweg aus ihrem effizienten Betriebsfenster. Ein auf einem realen MBR-Retrofit basierendes Lebenszykluskostenmodell zeigt, dass ein gestuftes, richtig dimensioniertes Design eine einmalig überdimensionierte Anlage um rund 10 % schlägt – selbst wenn die aufgeschobene Erweiterung irgendwann tatsächlich erfolgt.

Artikel Lesen
Zero Liquid Discharge & Brine Concentration

Zero Liquid Discharge ist ein Sequenzierungsproblem: Warum der Übergabepunkt von Membran zu Thermik die eigentliche Auslegungsentscheidung ist

Die meisten ZLD-Vergleiche stellen MVR gegen Mehrfacheffektverdampfung gegen Membrandestillation, als würde die Wahl eines Verfahrens die Auslegung entscheiden. Der größere Hebel liegt weiter vorn im Prozess: Jeder zusätzliche Prozentpunkt Ausbeute, den eine Membranstufe vor der Übergabe herausholt, spart überproportional viel Investitions- und Energieaufwand bei der nachfolgenden thermischen Stufe.

Artikel Lesen
Steam-Water Cycle Chemistry & Corrosion Control

Wasser-Dampf-Kreislaufchemie: Warum Spurenverunreinigungen millionenfach aufkonzentriert werden, bevor sie je eine Turbinenschaufel erreichen

Ein paar Mikrogramm pro Kilogramm des falschen Ions dürften in einem System, das Tausende Tonnen Wasser pro Stunde durchsetzt, eigentlich keine Rolle spielen. Trotzdem tun sie es – denn Sieden und Phasenwechsel konzentrieren diese Spurenverunreinigung direkt an der Metalloberfläche um bis zu das Millionenfache. Deshalb ist es letztlich die Wahl des Kreislaufchemie-Regimes und nicht die routinemäßige Wasseranalyse, die Flow-Accelerated Corrosion tatsächlich verhindert.

Artikel Lesen